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   5.10.15 21:13
    Der Löwenpark klingt so


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California Trip

Hallo ihr lieben, macht euch auf einen längeren Beitrag über unseren Urlaub gefasst. Mittlerweile ist es der dritte Advent vorbei und es geht zurück nach Hause. Kaum zu glauben wie schnell die Zeit verging, nicht nur hier in den Staaten sondern auch in Afrika. Ich lebe jetzt schon seit 4 Monaten in Ballito und kann gar nicht realisieren, dass bald Weihnachten ist. Aber so richtig Weihnachtsstimmung will auch irgendwie ohne deutsche Familie und Freunde und Kälte nicht aufkommen.Am 17.11 sind wir morgens in LAX gelandet, die beiden Mietwagen abgeholt und auf den Weg nach San Diego gemacht. Mittendrin eben nahrhaftes Frühstück bei in'n'out burger abgeholt und weiter gings. Da Ron ja gebürtig aus San Diego kommt, sind wir ohne Navi gefahren, was sich als nicht so klug herausgestellt hat, da ist in San Diego Downtown scheinbar nicht nur ein Hilton Hotel gibt. Doch auch diese Krise haben wir überstanden und direkt beim dritten Versuch das Richtige gefunden. Abends habe ich mich dann mit Leonie Wessling getroffen, die ja momentan in San Diego als AuPair ist. Donnerstag war Thanksgiving, morgens sind wir zu Rons Bruder Rodney gefahren. Gegen Nachmittag ging es weiter zu Rons Mutter, wo sich die ganze Familie versammelt hat und es dann traditionell Truthan gab. Später hat mich Leonie abgeholt und ich habe dann mit ihr und ihrer Gastfamilie nochmal zu Abend gegessen, um Mitternacht wollten wir zu einem Einkaufcenter, wo der Black Friday Sale angefangen hat, der Tag wo alles so extrem reduziert ist. Da das Jetlag mittlerweile aber soweit reichte, dass der Raum sich um mich gedreht hat (und nein ihr Schlaumeier, es lag nicht am Wein), habe ich mich zwischendurch für n Stündchen in Leonies Heizdecke gelegt und ordentlich geschlummert. Mit shoppen haben Leonie und ich dann ebenfalls den Freitag verbracht, abends bin ich zurück ins Hotel gefahren. Ehrlich gesagt kann ich mich nicht mehr erinnern was wir an dem Samstag gemacht haben, ich schätze aber dass wir bei Rons Mutter waren und den restlichen Tag bei Rodney verbracht haben. Sonntag Nachmittag sind wir nach Anaheim gefahren, wo das Disneyland ist. Disneyland San Diego besteht aus zwei Parks, Disneyland und California Adventure. Montags stand Disneyland auf dem Programm und wir hatten riesiges Glück, dass wir sehr früh da waren und unsere Tickets bereits im Hotel gekauft haben, dadurch mussten wir in den ersten Stunden kaum anstehen. Die Karussels an sich waren nichtmal das spektakuläre an sich, sondern das was drumherum passiert. Alles ist mit so viel Liebe zum Detail, dass man einfach verzaubert ist und durch den Film bzw die Serie getragen wird. Alles war einfach ein Stückchen anders und kreativer als in normaen Freizeitparks. Allerdings war das Schloss enttäuschend klein, was aber so ziemlich der einzige Kritikpunkt ist. Leider waren wir am Abend alle so fertig, dass wir nicht zu der Parade geblieben sind, was ich jetzt wirklich bereue. Denn diese waren das was den nächsten Tag so toll gemacht haben. Wir sind aus einem Kettenkarussell gekommen und auf einmal ging ein Tor auf, ein Wagen fuhr raus mit Donald und co drauf, Musik ging an und etliche Tänzer tauchten auf. Es wurde Feliz Navidad gespielt, dann ein brasilianischen Weihnachtslied und zum Schluss ein Englisches, wo dann auch Mickey und Minnie eingefahren wurden. Als wir uns nach dieser Parade auf den Weg zum Mittagessen gemacht haben, sind wir direkt in die nächste Parade gestolpert, dieses Mal die Grünen Zinnsoldaten von Toy Story, die eine Art Bootcamp zum Zinnsoldaten gemacht haben, gemixt mit Trommeln und wirklich lustig. Nach dem Essen waren wir im Carsland, was mein Lieblingsviertel war, da man zu 100 Prozent das Gefühl hatte, dass man gerade durch die Kleinstadt läuft, in der Lighting McQueen gelandet ist. Als es dunkel wurde, haben wir uns zu erst die 'normale' Parade angeschaut, die hauptsächlich daraus bestand dass etliche Charaktere mit Musik an einem vorbei gelaufen, gefahren, getanzt, gesprungen etc sind. Dann war die von Joy hoch angepriesene Wassershow dran, auf dem großen See. Vorher dachte ich mir, was schon so besonders an einer Wassershow sein kann, ich nehme das allerdings mittlerweile komplett zurück. Nur mit Wasser und Hologrammen haben die quasi Bildschirme auf dem Wasser erzeugt und Olaf von Frozen hat einen durch eine Weihnachtshow geführt mit etlichen Liedern, Filmsequenzen, Feuer etc. Etwas vergleichbar schönes und unterhaltendes habe ich wirklich noch nie gesehen, selbst jetzt wo ich daran zurück denke, kriege ich deshalb wieder gute Laune.Keine Sorge, der Bericht über die Folgenden Städte wird nicht so ausführlich, aber jedes Mal wenn das Wort Disneyland fällt, nimmt das 8 jährige ich das Ruder in die Hand. Nach Disney fuhren wir nach Las Vegas, was allerdings als 18 jährige nicht so spektakulär ist, da alles ab 21 ist. Ich bin trotzdem mit meinem 1997 Ausweis in einen Club reingekommen, der Türsteher hat scheinbar damals in Mathe nicht so gut aufgepasst und mein Plan 'Dreistigkeit siegt' ging auf. Das Signifikanteste in Vegas war aber definitiv, dass ich meine Bankkarte verloren habe, was nachdem ich mein Guthaben gecheckt habe, vielleicht gar nicht mal so übel war. Weiter ging es mit uns 10 Leuten zum Lake Tahoe durch eine gemütliche 9 Stunden Autofahrt durch die Wüste. Theoretisch wären wir 6 Fahrer gewesen, da Sarins Fahrstil sich aber gut mit 'lebensmüde bis vollkommen irre' beschreiben lässt (wo jeder außer sie zustimmt) und Thabani auch nicht so das Autofahrergen in sich hat, blieb das Fahren der beiden Autos also an Ron, Joy, David und mir hängen. Hat aber generell ganz gut geklappt, abgesehen von ein paar kleinen Vorkomnissen, auf die ich nachher noch zurück komme. Das Hotel in Tahoe war quasi wie ein kleines Dorf, wir hatten unser eigenes gemütliches Haus und das beste: ein Zimmer bzw Bett für mich alleine! Ich weiß nicht genau warum die Drews nicht vernünftig schlafen können, aber ich habe mir noch nie ein Bett mit einen von denen geteilt, ohne mindestens einmal einen Ellenbogen im Gesicht zu haben oder getreten zu werden. Am ersten Tag in Tahoe sind wir zu Hause geblieben und ich hatte eine Schneeballschlacht mit Dennis, Salma, Daniel, David und Thabani und habe mit Salma einen Schneemann gebaut. Ich weiß, dass ich ständig nörgel, dass mir kalt ist, aber jetzt wo ich keinen Winter oder Hebrst hatte, habe ich doch gemerkt, dass mir das ein bisschen fehlt. Besonders der Schnee. Aber keine Sorge, in einem Jahr werde ich mir wieder sehnlichst den Sommer herbei wünschen. Die restlichen zwei Tagen waren wir skifahren und am Ende des Tages entsprechend fertig. Mittwochs haben wir uns auf den Weg nach San Diego gemacht und sind satte 13 Stunden bis nach L.A. gefahren, dort haben wir die Nacht verbracht. Am nächsten Tag hat Ron vorgeschlagen, dass wir beim Laguna Beach frühstücken und dann ganz in Ruhe die restlichen 2 Stunden nach San Diego fahren. Klang ja ganz gut, also alle ins Auto, Ron vorgefahren, ich ihm gefolgt. Ron fährt allerdings ähnlich wie Sarin, von daher fühlt man sich, wenn man ihm folgt ein bisschen wie in einem James Bond Film. Am Tag davor hat ein, sagen wir mal gewagtes, Manöver auch ganz gut geklappt, er hat die Ausfahrt zu spät gesehen und ich musste über 3 oder 4 Spuren in einem Mal ziehen um diese zu kriegen. Hat geklappt, musste mir zwar ein paar Nörgeleien über meinen Fahrstil anhören, aber hey. Leider hat Ron das scheinbar so spaßig gefunden, dass er das auf unserem Weg zum Laguna Beach direkt wieder gemacht hat. Leider hat mich ein Auto blockiert, Zack das wärs mit unserer Ausfahrt. Da waren wir also 4 junge Leute, ohne Frühstück, ohne Navi, ohne Geld und mit fast leerem Tank, keine Ahnung wohin es geht. Könnt euch vorstellen wie die Stimmung war. Sarin hat vor 2 Jahren für 3 Monate in California gelebt und war sich gaaaaaaaaanz sicher welches Café Ron meinte und wusste auch exakt wo das war. Fast. Nach einer Stunde (direkter Weg wäre ca Minuten gewesen) waren wir dann da, keine Spur von den anderen. Glücklicherweise gab es dort WLAN, Joy hat uns eine Adresse geschickt und meinte, dass wenn wir in ner Stunde nicht da sind, die sich auf den Weg nach San Diego machen würden. Welche Tankstelle genau wir hätten überfallen sollen, konnte ich bis heute noch nicht rausfinden. Dank WLAN könnten wir unser GPS vorladen und haben uns auf zu der Adresse gemacht. Dort konnten wir allerdings nichtmal dem Ansatz von meinen Gasteltern und den vier Gremlins erspähen, falsche Adresse bekommen, doof gelaufen. Wussten den Namen des Cafés nicht, könnten nichtmal das Auto irgendwo entdecken, das wars dann wohl. Können ja am Strand schlafen, vielleicht teilt ein Obdachloser ja seine Zeitung mit mir. Oder im. Auto mit dem leeren Tank. Sind dann ein bisschen rumgelaufen, Thabani hat sich auf die Suche nach einer Toilette gemacht und Sarin wollte zum Strand. David und ich saßen auf irgendwelchen Stufen und haben uns unseren letzten Schokoriegel geteilt, was, finde ich, ein ganz gutes Bild unserer Verzweiflung abgibt. Aber dann düst ein silberner Suburban vorbei und da waren se. Dann gab es erstmal Essen für uns, haben dann noch etwas Zeit am Laguna Beach verbracht und sind dann weiter nach San Diego gefahren. Dort wartete direkt das nächste Mal verloren gehen auf uns. War dieses Mal allerdings nicht so schlimm, deshalb überspringe ich das Mal, genauso wie das dritte Mal abends, als wir nur das Auto umparken wollten und uns die Einbahnstraßen leider zum Verhängnis geworden sind. An dem Abends war ich mit Hanna Moorwessel, die in Nordhorn mit mir Handball gespielt hat, bei In'n'out und war ehrlich gesagt ganz froh mal etwas Abstand zu allem zu haben, da Reisen mit 10 Leuten teilweise doch nicht so spaßig ist. Am nächsten Morgen bin ich mit Leonie zu der Reinirgendwas von ihrer Hostmum gegangen, die hat sich für 4 weiter Jahre bei der Navy verpflichtet und danach ging es zum Lunch im Coronado Hotel, ein sehr berühmtes und edeles Hotel in San Diego. Nachmittags bin ich mit Leonie dann in den Balboa Tag und noch ein bisschen rumgefahren. Am Abend sind wir dann mit meiner Gastfamilie zu Rodney, Rons Bruder, gefahren und haben dort zusammen gegessen und getrunken. Es gab übrigens Grünkohl, was ich auch schon seit Ewigkeiten in SA futtere, wusste allerdings die Übersetzung nicht und es wird da ganz anders zubereitet. Der Abend wurde dann relativ spät und laut, sodass wir am nächsten Tag hauptsächlich geschlafen haben oder wieder bei Rodney waren. Sonntag waren bei bei Rons Mutter und shoppen, ich war Abends noch mit Leonie Weg und Montag haben wir allen Tschüss gesagt. Tja und jetzt sitze ich im Flieger und es geht zurück nach Südafrika, worum ich aber ganz froh bin, da drei Wochen Urlaub doch ziemlich lang sind und es ja nicht so ist, dass mein Arbeitsalltag besonders anstrengend ist. In diesem Sinne, schöne Weihnachten und Frohes 2016 schonmal. Eure Mara
16.12.15 11:23
 
Letzte Einträge: Johannesburg , Kapstadt, San Diego 🇺🇸, Wird mal wieder Zeit!


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